Archiv

Archive for März 2010

Die Kindheit in Form von Animes

Da ich neulich einen richtig schönen Flashback hatte, als ich bei Youtube die Intros einiger meiner Lieblingsanimes angeguckt hatte, wollte ich mal alle aufzählen und vielleicht erinnert sich der ein oder andere auch an seine Kindheit zurück.

Animes:

Ghost in the Shell Das zweite Intro gefällt mir besser 😉
One Piece
The Vision of Escaflowne
The Candidate for Goddess
Noir
Naruto
Hellsing
Jeanne die Kamikaze Diebin
Ranma 1/2
Kickers
Pokémon
Dragonball
Dragonball Z
Dragonball GT
Inuyascha
Digimon
Gantz
Cowboy Bebop
Lupin III
X (Leider nicht das deutsche, wegen Urheberrechtsproblemen)
Golden Boy

Das sind erstma die, welche mir am Besten gefallen. Wie immer bei solchen Aufzählungen hat man sicher was vergessen. Weitere Vorschläge gern gesehen. Die packe ich dann immer hinzu. Ich hoffe die Videolinks bleiben noch ne Weile gültig.

Jan Ziegenbalg

Kategorien:Freizeit Schlagwörter:

Nur noch 6 Monate Zivi?

Da es ja inzwischen so gut wie beschlossen ist, dass der Zivildienst nur noch 6 Monate gehen soll, möchte ich meine Sicht der Dinge, als aktueller Zivildienstleistender zusammenfassen.

Betrachten wir zuerst die Schüler, welche ein Abitur gemacht haben: Sie verlassen die Schule in der Regel im Juni und würden dann kurz darauf ihren Zivildienst anfangen. Sollte nur noch 6 Monate Zivildienst Pflicht sein, werden diese zwischen Winter und Frühjahr den Dienst abgeschlossen haben. Genau hier ergibt sich für diejenigen das Problem. Ausbildungen, Studiengänge, alles beginnt in der Regel erst im August/September. Unsere ehemaligen Zivis sitzen also fast ein viertel bis halbes Jahr zu Hause sinnlos rum und haben kein Einkommen. Diese werden sich daher bemühen freiwillig zu verlängern um einerseits das Geld zu bekommen, andererseits die leere Zeit zu überbrücken. An sich klingt das auch recht gut, wenn nicht das Problem wäre, sofern ein Zivi verlängert, sein „Gehalt“ nicht mehr vom Staat bezahlt wird, sondern von der Institution, bei der er arbeitet. Das können sich viele nicht leisten, ergo werden viele nicht verlängern können.

Kommen wir nun zu denen, die bereits in einem Arbeitsverhältnis stecken. Für solche ist der Zivildienst eine Unterbrechnung ihrer Arbeit, mit einschneidenden Konsequenzen. Hat man vorher noch in der Wirtschaft gut verdient, muss man sich nun mit einen Bruchteil dessen genügen, ungeachtet, dass die Ausgaben vermutlich gleich bleiben (Wohnung, Lebensstandart) Es stellt sich also die Frage, woher das Geld kommen soll, welches zum Halten des bisherigen Lebensstandart fehlt. Viele werden vorher gespart haben, andere bekommen es von Eltern o.ä. Doch wenn nichts dergleichen zutrifft, hätte man nur die Wahl sich zu verkleinern (Wohnung etc.) oder sich Geld zu leihen.
Für diejenigen ist es natürlich gut, wenn der Zivildienst nur 6 Monate geht. Immerhin ist die Zeit, die überbrückt werden muss kürzer, doch bin ich sicher, dass solche Menschen auch gerne ganz auf den Zivildienst verzichten würden.

Für diejenigen, die nach der Ausbildung keinen Job gefunden haben oder aus anderen Gründen voher arbeitslos waren, ist der Zivildienst dagegen etwas positives. Sie haben wieder einen „Job“, der besser bezahlt wird als Hartz IV. Für sie wäre es also gut, wenn sie möglichst lange Zivildienst machen könnten, weil man in der Zeit sich neu bewerben kann und nebenbei Geld bekommt.

Man sagt zwar immer, man kann es nicht allen Recht machen, doch in diesem Fall könnte man es. Die einfachste Lösung ist, man lässt sie frei entscheiden wie lange sie Dienst leisten wollen. Noch besser wäre es auch, wenn man sie entscheiden lässt, ob sie überhaupt Dienst leisten wollen, doch das ist noch unwahrscheinlicher, daher konzentriere ich mich auf das erste. Gehen wir von 3 verschiedenen Zeitspannen aus. 6 Monate, 9 Monate, 12 Monate(Verlängerung). Bei der Musterung wird jedem die Wahl gelassen, was er machen will. Je nachdem wie das spätere Leben aussieht, kann man es schnell hinter sich bringen oder sich Zeit lassen. Somit wäre jedem entgegengekommen. Der jetzige Vorschlag ist dagegen nur eine Umverteilung der Unzufriedenheit über den Zivildienst. Bis jetzt waren die vorher Berufstätigen am unzufriedensten, nun werden es die Schüler sein.

Jan Ziegenbalg

Kategorien:Zivildienst Schlagwörter: , , ,

Piraten vs. Junge Union

Eigentlich dachte ich immer, als junger aufgeklärter Mensch kann man nie und nimmer zur CDU gehen. Es war mein Weltbild, doch letztes Wochenende ist etwas passiert, was mich umdenken lies.

Ich hab mich mit Freunden getroffen und es war auch jemand da den ich noch nicht kannte. Dieser jemand, war auch politisch aktiv. Als ich dann mitbekommen habe, dass er in der JU, der Jungen Union, der Jugendorganisation der CDU ist, hab ich innerlich schon gedacht „Ouhh man, wie kann man nur als junger Mensch der CDU angehören…“. Man kam miteinander ins Gespräch und logischer Weise stellte ich fest: „Hey, der ist ja gar nicht so komisch“. Da die restliche Runde nicht sehr politikbegeistert war, hat man das Raucherpäuschen genutzt um sich ein wenig zu unterhalten. Ich hatte vorher bereits im Gespräch gesagt, dass ich bei den Piraten bin und so ging es gleich um die Politik. Als wir beim Thema Vorratsdatenspeicherung ankamen, wurde es interessant. Die CDU Meinung dazu ist ja bekannt, umso mehr interessierte es mich, was er, der Nachwuchs quasi, davon hällt. Natürlich stand er dahinter und es kam auch der Satz „Wer nichts zu verbergen hat..“, aber der eigentliche Grund, den ich für diese Haltung auszumachen glaube, ist einfach Informationsmangel. Er hatte bis dahin noch nie etwas von den negativen Auswirkungen der VDS gelesen oder gehört. Das Menschen fälschlicher Weise verdächtigt und sanktioniert wurden. Das Persönlichkeitsprofile erstellbar sind. Und und und. Daher war er auch der Ansicht, Speicherung tut keinem weh. Hinsichtlich der VDS scheint es also nur das Fehlen weiterer Informationen abseits der Parteischiene zu sein, was ihn an seiner Ansicht festhällt. Sicherlich ist der Informationsmangel nicht der einzige Grund, weshalb der der JU angehört, aber ich denke, das daraus viele Meinungen bezüglich bestimmten Themen entstanden sind.
Was mich noch überrascht hat war, dass ich ihm bei einigen Sachen zustimmen musste, obwohl ich hier auch klischeetypisch dachte, CDU und Piraten schließt sich aus.

Alles in allem hat es mir meine Vorurteile gegenüber bestimmten Parteien genommen. Es sind doch nicht nur Vollpfosten, wie die, die an der Macht sind, nein man kann sich mit ihnen auch richtig gut unterhalten.
Ein sehr produktiver Abend also.

Kategorien:Politik Schlagwörter: , , ,